Willkommen
Meine Chefs
Mein großer Tag
Ahnen und Urahnen
Meine Erfolge
Ich bin Papa
In Erinnerrung an Ninjo
Robby unser Opi
Bilder
Bilder, Ausstellungn und Prüfungen
Berlin, Berlin, wir waren in Berlin
Endlich Urlaub
Von der Blütenstadt Orsoy
In Gedenken
Training in Vereinen
Gnade, wir sind....
Nachdenkliches
Zünde eine Kerze an
Regenbogen
Gästebuch
Pinn Dich dran
Ein letztes Wau
Linkliste
Kontakt
Kalender 2010

 

 

 

"Robbys" Geschichte

 

 

 

 

 

Februar 2007

Meine Chefin, suchte für einen Bekannten einen Hund, weil "Bolle" der Hund von dem Bekannten einige Wochen zuvor Vergiftet wurde. Da fand sie im Essener Tierheim "Roberto" ein Notfall."Roberto" ein Dackel Yorkshire Mix wurde im Februar 2007 an einen Baum Angebunden gefunden. Im Tierheim schätzte man "Roberto" auf 9 Jahre. Bei der genaueren Untersuchung, stellte man dann fest, dass er einen Herzfehler hat. Es war allen klar, warum er angebunden wurde. Wir holten "Roberto" ab und nannten ihn von nun an „Robby“. Die Welt war für ihn und dem Bekannten wieder in Ordnung.

November 2007

Aber nun ist das Herrchen von "Robby" schwer Krank geworden und kann sich nicht mehr richtig um "Robby" kümmern. Also springt meine Chefin ein. "Robby" kommt jetzt öfters zu uns, schläft dann auch bei uns und geht mit zum Hundeplatz, wenn ich lernen muss. Wenn er zu mir kommt, dann rückt er erst mal mein Körbchen gerade  (kann er ruhig) denn ich geh da eh nicht rein, nur wenn ich was ausgefressen habe schickt Chefin mich dann in dieses Ding. Wir zwei haben richtig Spaß und halten meine Chefin auf Trapp. Aber letztens, hatte ich richtig Mitleid mit Robby. Ehrlich gebellt, der sah aber auch aus wie ein Löwe. Vorne und hinten, war nur noch durch Raten und Tasten möglich. Also macht Chefin kurzen Prozess. Waschen, Schneiden, Föhnen und Krallenschneiden. Ich habe mich schnell aus dem Staub gemacht. Denn wenn Chefin einmal so dran ist, kennt sie kein halten mehr. (half aber nix, mich hat se dann auch noch geschnappt)

                                                                                    

 

Aber ich kann nur Bellen

 

 „DAS HAT SICH FÜR ROBBY GELOHNT“

 

"vorher" 

"High noon"

           "drei" Stunden später

 
     

 

So, ging es dann einige Monate weiter. Robby kam und ging. So langsam gewöhnte ich mich auch daran, das er schneller im Bett von meiner Chefin war als ich, aber ich teilte gerecht mit ihm. Ihm, schien es auch zu gefallen. Genoss die Wellnes, die Chefin mit ihm veranstaltete. Robby wurde ein Jungbrunnen. Meine Freunde wurden auch seine. Irgendwie, gehörte er schon zur Familie.

 

 29.07.2008

 

Ab heute ist alles anders

 

 

Robby unser „Opi“ wie Chefin und Chef  ihn jetzt nennen, sollte eigentlich nur für einen Tag und eine Nacht bei mir bleiben, weil sein Herrchen zur Generaluntersuchung ins Krankenhaus musste.  Abends kam dann der Anruf aller Anrufe. Es war Robby`s Herrchen. Er fragte meine Chefin, ob sie ein gutes Zuhause für Robby hätte? Chefin weis nicht was man ihm im Krankenhaus gesagt hat. Will sie auch gar nicht.

Er sagte nur, das es für Robby bessere wäre, denn er könne sich nicht mehr richtig um ihn kümmern.

Ja, ein gutes zuhause hatte Sie , weil sie es sich dachte, hatte sie vorher schon mit einer Frau gesprochen die sie kennt. Die kann Robby aber erst in ein paar Monaten zu sich nehmen.

So und jetzt ist erst mal  Opi bei uns. Ich finde es toll. Er hat die Herzen der Nachbarn und der meiner Vermieter im Sturm erobert.

Letzte Woche, war dann für Opi eine Generaluntersuchung angesagt.

Das Ergebnis war nicht gerade Berauschend. Das er einen Herzfehler hat, wussten wir ja, aber das es so schlimm ist.

Nach der Voruntersuchung sagte der Doc, das er einen akuten Herzklappenfehler hat.

Dann gestern die Ultraschalluntersuchung und Zahnstein Entfernung.

Beim Ultraschall wurde noch ein Loch in der Linken Herzwand festgestellt. Dann hat er noch eine Schleimhautentzündung im Maul  und zwei Zähne mussten gezogen werden.

Es kann sein, dass er noch Steinalt wird, ein Jahr oder einfach aufhört zu Atmen.

 

Was wird aus Robby bei der Frau werden? Wird sie gut zu ihm sein? Lässt sie alle Untersuchungen mit ihm machen? Gibt sie ihm immer seine Medikamente? Wird er damit klar kommen, wieder in ein neues Zuhause zu kommen? Werde ich ihn weiterhin sehen können?

Wer weis, was der kleine schon alles durchgemacht hat, bis er zu dem Bekannten kam, er war an einen Baum gebunden, ist dann im Tierheim gelandet. Ist Alt und schwer Herzkrank und ........

Alle diese Fragen und noch viele mehr schossen meiner Chefin durch den Kopf.

Ihr Verstand, sagte: Nein um zwei Hunde kann ich mich nicht kümmern, mir fehlt die Zeit. Werden die beiden sich dann auch Vertragen, wenn sie richtig zusammen leben müssen, kann ich das meinem Männlein antun, einen zweiten Hund? Aber ihr Herz konnte und wollte einfach kein nein hören.

 

 

Aber, meine Chefin lies ihren Verstand in Urlaub gehen und Robby wurde mein Mitbewohner und unser "OPI"  

Von nun an, teilten wir alles. Unsere Chefs achteten immer darauf, dass keiner von uns zu kurz kam. Beide bekamen wir immer das gleiche. Ich ne neue Leine und Opi auch ne neue Leine. Beide die gleichen Näpfe. Aber das wichtigste: Gleiches Recht für beide. Opi wollte immer wieder mal den Chef raus hängen lassen, aber der Zahn wurde ihm schnell, ganz schnell gezogen. Von mir und unseren Chefs.

So gingen wir dann leider nur fünf Monate den gleichen Weg.

 

Unser "OPI" Robby bleibt bei uns      

 

        

Egal wo ich bin, er will bei mir sein.

 

 

 

 

18.11.2008

 

Mitten in der Nacht bekommt Robby ein Anfall.

Tina ab sofort zur TK.

Der Notdienst habende Doc, sagte: Schlaganfall.

Röntgte ihn und stellte eine Wasser Ansammlung in der Lunge fest.

 

19.11.2008

 

Unser Doc war da, der sagte: Nein es war kein Schlaganfall,

 ich tippe auf einen Epileptischen Anfall.

Es wurde ein großes Blutbild, EKG und Ultraschall  gemacht.

Dabei kam aber nichts raus, nur das sein Blutzuckerwert zu niedrig ist.

Das für sein alter und seine Herzkrankheit die Werte gut sind.

Er bekam Spritzen.

Danach, ging es ihm sofort besser.

Der Doc schlug vor, ein CT zu machen. Er hatte den Verdacht,

dass Robby vielleicht einen Hirntumor haben könnte.

Dann hätte es eine OP am Hirn gegeben.

Das hat Tina aber abgelehnt.

Weil Robby ja schon ein Opi war und Herzkrank.

Der Doc gab flüssige Zäpfchen mit. Die sollte meine Chefin Robby geben und

sofort ab zur Klinik, wenn er wieder einen Anfall bekommt.

 

20.11.2008

 

Wieder, mitten in der Nacht bekommt Robby einen Anfall. 

Chefin gibt Robby eins von den Zäpfchen. Robby wird sofort ruhig und ab zur TK. 

Aber auf der Fahrt zur TK wird er immer munterer. In der TK, wollte er auf

andere Hunde los.

Das hatte er noch nie gemacht. Von seinem Anfall war nichts mehr zu merken.

 

Wieder zu Hause, mutierter Robby zu einem für uns unbekanntes Wesen.

Er dreht durch. Machte sich über einen Beutel Vogelfutter her, den er gekonnt zerrlegte. Sein nächstes Opfer war ein Ficus-Benjamini, im dem er mit ein Satz sprang und zum Kippen brachte. Weiter ging es in der Küche, ab auf den Sack Trockenfutter, an dem er sich aber seine Drei noch vorhandenen Zähne fast ausbiss.  Er wuselte in Ecken rum, von denen wir gar nicht wussten, dass es diese in unserer Hütte gibt. Wir sind wie wild immer hinter ihm her, damit er nicht noch mehr anrichten konnte. Irgendwann war dann Ruhe. Von Robby war nichts mehr zu hören und sehen. Chefin traute der Ruhe nicht und machte sich auf die Suche. Sie fand ihn im Badezimmer in der Dusche. Dort lag er mit allen vieren nach oben und ratzte tief und fest. Am nächsten Tag, war Robby für nix zu gebrauchen. Er schlief seinen Drogenrausch aus. Trotzdem, zur Untersuchung wieder zum Dog.

 Meine Chefin, sagte das dem Doc. Der sagte dann:

Ja das ist Valium, dass Beruhigt normalerweise, aber in 1000 Fällen kommt es 1X  vor,

dass es genau das Gegenteil bewirkt. Und das scheint bei Robby der Fall zu sein.

 Blut wurde abgenommen und der Blutzuckerwert, war wieder im Keller.

Er bekam wieder Spritzen. Eine davon war Cortison.

 

Bis zum 23.11.2008 war Robby ein Jungbrunnen. Er tobte mit mir im ersten Schnee der fiel

und fand den Besuch bei meinen Kindern ganz toll, die wir an diesem Tag Besuchten

 

24.11.2008

 

Robby war etwas schlapp, klar nach der Toberei im Schnee.

Dann abends, Robby bekommt wieder einen Anfall. Ab zur TK.

Sofort eine Cortisonspritze und es ging ihm wieder besser.

Weil Robby auf die Cortisonspritzen reagiert hat, bekam er sie nun

täglich in Tabletten Form.

 

Das ging bis zum 06.12.2008 gut.

 

07.12.2008

 

Robby Frisst nicht richtig, übergibt sich nur.

Nach Rücksprache mit dem Doc, hat Tina die Tabletten abgesetzt.

 

08.12.2008

 

Robby ging es etwas besser.

 

09.12.2008

Abends

 

Robby wird immer schlapper. Frist und säuft nicht mehr.

Ab zur TK. Wieder Spritzen.

 

10.12.2008

 

Robby kann nicht mehr Laufen und Stehen. Übergibt sich nur noch.

Ab zur TK.

Blutuntersuchung und Urin Untersuchung ergaben nichts.

Alle Werte in Ordnung.

Wieder Spritzen.

In der Nacht wurde Robbys Zustand aber immer schlechter.

 

11.12.2008

Ab zur TK.

 

Robby bekam sofort eine Infusion, EKG und Ultraschall wurden gemacht.

EKG: sein Herz war zu schwach.

Ultraschall: Generalisierte Sepsis mit akutem Nierenversagen

(Abszesse)

 

11.12.2008    12°°Uhr

 

Unser Opi Robby wurde von seinen Qualen Erlöst.

 

 

 

 

Meine Chefin Tina, ist froh das sie ihn zu uns genommen hat. Denn so kann sie sicher sein,

dass er noch fünf schöne Monate erleben durfte.

Und die hatte er auch.

 

Die Letzten Fotos von Robby

 

Opi und unserer Chefin am 06.12.2008

auf einer Weihnachtsfeier, bei der SV - OG Xanten und Umgebung.

 

Zweiter Advent 07.12.2008 

 

 

So, fühlte er sich richtig wohl.