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Berlin, Berlin, Berlin

 

Oh man, ich hatte so eine Angst, als Chefin anfing Taschen zu Packen. Ganz Aufgeregt, bin ich ihr den

ganzen Donnerstag immer nach Gewackelt, habe sie nicht aus den Augen gelassen.

Weil ich hatte Angst, dass Chefund sie mich nicht mitnehmen. Alles war schon fertig. Nur meine Tasche noch nicht.

Aber als Chefin dann meine Box rausholte und ich mich dann darauf legte war klar,

 ICH FAHRE MIT.

Dann packte sie die Tasche, in der meine Sachen immer sind. Knochen, Ball, Decke und der ganze Plunder.

Freitag Morgens ging es dann los.

Einmal musste ich unterwegs an den Baum, aber die Fahrt nach Berlin habe ich sonnst im Reich der Träume verbracht.

Nach vier ein halb Stunden Fahrt, kamen wir am Hotel an.

 

   Und dann hieß es:

Koffer auspacken und   ab auf den Kuhdamm.

Der erste Stop, war bei Koko von Knebel.

Dort sollte ich ein schönes Halsband mit Leine bekommen.

Aber leider oder besser Gebellt gefiel meinen Chefs  nix.

Und die Preise brachten die beiden fast ins Koma.

(War ich auch ganz froh drum)

Aber trotzdem, Chefin fand dann doch noch Näpfe für mich.

(na gut, mit denen muss ich ja nicht über die Strasse laufen)

Sie kaufte dann noch zwei Tütchen mit Leberwurst Keksen,

eine für mich und eine für Ninjo meinen Sohn.

Weil wir, es dann doch noch schafften

mit einer stolzen Summe den Laden zu verlassen, bekam ich

noch ein Tütchen mit Gourmet Blätterteigtaschen geschenkt.

 

Dann machten wir uns auf zum KaDeWe und schlichen den Kuhdamm hoch

 

Unterwegs, gab es an der Gedächtniskirche noch eine

Original Berliner Currywurst.

Die hat aber schon so ELENDIG gerochen, dass ich KEIN

Stück davon haben wollte,

als Chefin mir eins geben wollte.

 

 

Ne ne, lass ma. Die kannste selber Essen. Dachte ich mir so. Wolltest ja unbedingt eine.

 

Endlich, dass Rote Dach vom KaDeWe kam in Sicht. Wir wollten rein.

Aber nix da, denn ich durfte nicht rein.

O.K. dachte Chefin. Dann eben nicht.

Und Chef sagte: Wunderbar, Geld gespart.

 

Dann gehen wir eben in eine der Verrücktesten Kneipen Berlins.

Auf zum „KLO“

Bollerte es bei Tina raus.

 

Na ja, es kam wie's kommen musste. Es war ja nun schon einige Jahre her, dass Chefin in Berlin war.

Also wußte sie den Strassennamen auch nicht mehr genau. Er lag ihr aber auf der Zunge, nur lesen, konnte ihn von uns keiner. Nach gefühlten 100 Stunden und 1000 km der Suche, fanden wir die Strasse dann. Als Chefin den Namen las, fiel er ihr auch wieder ein.

Eben wie ein Keks.

"Leibnitzstrasse"

 

Aber das war eine Pleite. Wir waren um 18°° Uhr da, die machen aber erst um 19°° Uhr auf.  

Beide Chefs sauer und mir qualmten die Pfoten

 

 

Als wir dann, auf dem Weg zurück zum Auto wieder durch die

Kempinski-Passage schlenderten, trafen wir ihn.

"Udo Walz"

Chefin zuppelte an ihren Haaren rum, richtete meinen Schnauz.

So bei uns saß die Friesur. Los ging's. frei nach dem Motto:

Mehr wie "NEIN " sagen

kann er ja nicht.

Er ist total Nett. War zu einem Foto sofort bereit. Fragte Chefin: Na klar, gerne wo willste es denn machen? Der kleene schwatte kommt doch auch mit drauf, darf ich dich auch in den Arm nehmen?

 

Zum Chef sagte er dann: Mach ma noch eins, zur Sicherheit, falls das eine nix wird.

Zeig mal her, wie is et geworden? Ist doch gut, die kannste nehmen.

 

Endlich, zurück zum Hotel.  

Dort angekommen, bin ich dann Hundemüde aufs Bett gefallen.

Und Chefin gleich mit.

 

 

Samstag,  

 jetzt wusste ich auch, warum wir uns nach Berlin aufgemacht hatten. Dort war die

CACIB Ausstellung, für die ich gemeldet war. 

Alles Wunderbar und um 14°° Uhr war alles schon vorbei.

Den Rest vom Samstag, haben wir dann Berlin unsicher gemacht.

 

Am Check Point Charlie, holte ich mir erst mal 100 DM Begrüßungsgeld

und mein Visum ab.

 

 

   
   

Der Engländer rief mich    

 und der Amerikaner hielt mich      

 
  

Ab zum Brandenburger Tor und Flanieren unter den Linden.

Aber daraus wurde nix. Dort angekommen, gerade am Adlon vorbei,

kam ein Wolkenbruch runter und wir waren nass bis auf die Knochen.

Und weil ich ja nun schon mal nass war, lag es auf der Pfote,

dass ich dran Glauben musste.

 

Chefin meinte, weil sie ja im Arm von „Udo Walz“ war, sie hätte es drauf. Also macht sie eine auf „Udo Walz“ für Arme Hunde

 War auch klar, der Arme Hund war "ICH". 

   

 

Und Chef, hat sie gewähren lassen. Also, mir auch nicht geholfen.

Denn er hatte sich mit einer wichtigen Lecktüre in die

Leseecke des Zimmers verzogen.

An dieser Stelle: 

DANKE Oh Du mein Chef!!!!!!

 

 

Sonntag,

 haben wir dann erst mal die Zeitumstellung verpennt. In aller Ruhe lecker Gefrühstückt und dann auf zum „Alex“

wir wollten zum Abschluss auf den

 Aber auch daraus wurde nix, denn da durfte ich auch nicht rein.

Trotz Visum nicht.

Also gab es Fotoshoting drum rum.

 

        

           

 

Weil, das Wochenende für mich ja sooooo Anstrengend und Aufregend war, habe ich dann von Berlin bis Zuhause Augenpflege gemacht.

Auch wenn ich da und dort nicht rein durfte, war es trotzdem SUPER. Ich Glaube da muss ich noch mal hin.

  

Denn, genau hier

"Ich hab noch einen Knochen in Berlin" la la la la ..........